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Beratung in Meditations- und Entspannungstechniken

        Qi Gong

 

 

 

Qi Gong ist eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bedeutet soviel wie "Arbeit am Qi". Qi (Sprich: Chi) ist die universelle Lebenskraft, die nach den Vorstellungen der TCM in Leitbahnen (Meridiane) durch unseren Körper fließt. Das Ziel des Qi Gong ist es, das Qi des Körpers nach innen zu richten und dort eventuelle Ungleichgewichte auszugleichen.

Krankheiten sind in der TCM Ausdruck einer Störung im Fluss von Qi. Daher ist es nach diesen Vorstellungen möglich, durch ein gezieltes Lenken seiner Körperenergie gegen Krankheiten vorzugehen. Durch Qi Gong-Übungen soll das Qi in die "richtigen Bahnen" geleitet werden. Vor allem bei chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Magen-Darm-Beschwerden, Asthma oder Rückenschmerzen kann Qi Gong nützlich sein.

Qi Gong hat eine ebenso lange Geschichte wie die Traditionelle Chinesische Medizin selbst. Schwerpunkt des Qi Gong sind Übungen zur Gesunderhaltung, Krankheitsvorbeugung und ggf. auch Heilung von Krankheiten. Einzelne Übungen, verbunden mit der Massage von bestimmten Akupunkturpunkten, regen den Selbstheilungsprozess an. Sie wirken gezielt auf die verschiedenen inneren Organe. Eine Reihe von Übungen bezieht sich auf die Funktionskreisläufe Lunge und Dickdarm, Nieren und Blase, Leber und Galle, Herz und Dünndarm, Milz und Magen. Auf diese Weise beugt Qi Gong Erkrankungen vor und kräftigt den Körper.

Qi Gong wird bei uns normalerweise im Rahmen des Tai Chi-Trainings unterrichtet.

Beide Disziplinen ergänzen sich und insbesondere ist Tai Chi selbst eine Art des Qi Gong, ein "Arbeiten mit dem Qi".

 

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