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Beratung in Meditations- und Entspannungstechniken

        AT  /  PMR

 

 

Autogenes Training (nach Schulz)

Das Autogene Training (AT) ist ein psychotherapeutisches Verfahren der konzentrativen Selbstentspannung.

Eine Anleitung  zur Selbstsuggestion unter Verwendung formelhafter Vorsätze. Mit deren die Kraft der Vorstellung auf Ihren Körper übertragen werden soll. Durch verschiedene Übungen sollen Leib und Seele eine Einheit bilden können, wobei sich das Psychische auf den Körper übertragen kann. Diese autosuggestive Methode besteht im Hauptsächlichen aus Übungen, die zunächst durch unsere Therapeuten unter Anleitung erlernt und dann vom Teilnehmer selbstständig ausgeführt werden kann. Neben der Entspannung bewirken die Übungen der Grundstufe Beruhigung, Schmerzdämpfung  und die Umstimmung vegetativer Funktionen, die sonst kaum oder nur schwer zu beeinflussen sind. Die Oberstufe des Autogenen Trainings kann zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung oder unterstützenden Behandlung bei vegetativen und psychosomatischen Störungen eingesetzt werden. Durch die Übungen lassen sich auch beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit steigern. Ferner findet das Autogene Training auch bei bestehenden Abhängigkeiten und Suchtstrukturen (z. B. Rauchen, Alkohol, Essgewohnheiten) seine unterstützende Anwendung.

 

Progressive Muskelrelaxation (nach Jacobson)

Durch die Methode der Progressiven Relaxation soll dem Übenden eine möglichst tiefgehende Entspannung ermöglicht werden. Die Priorität dieser Methode liegt in der Aufmerksamkeit auf die entstehenden Körperempfindungen in verschiedenen Körperregionen. Durch die Entspannung der Willkürmuskulatur wird eine gleichsinnige Wirkung auf die Gehirnaktivität und andere körperliche Funktionsbereiche ausgeübt, so daß ein körperlich-psychischer Entspannungszustand erreichbar ist. Ihr Unterbewußtsein bekommt mitgeteilt, wie sich Entspannung ´anfühlt´ und kann diese, bei Bedarf, auch im Alltag wieder abrufen. Eine derartige generelle Entspannung stellt quasi einen Gegenpol zur übermäßigen Anspannung dar, woraus sich der gesundheitliche Nutzen spannungsbedingter Beschwerden und Erkrankungen erklärt.

Um dies zu erreichen, wird zunächst die Aufmerksamkeit auf bestimmte Muskelgruppen gelenkt. Dann werden diese wenige Sekunden angespannt, wobei die entstehenden Empfindungen möglichst genau wahrgenommen werden sollen, bevor sie dann in die Entspannungsphase gehen.

 

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